Frankfurter Rundschau - 01.09.2005
"Debütfilme leiden gerne an metaphorischer Überfrachtung. Such mich nicht von Alexander Buresch (Buch) und Tilman Zens (Regie) ist das genaue Gegenteil: Rigoros hat Buresch die Geschichte von allem Ballast befreit, entsprechend konsequent haben Zens und Kameramann Daniel Möller sie umgesetzt. keins der diesjährigen "Debüts im Ersten" ist derart aufs Wesentliche reduziert. (...)Wohlfühlfernsehen sieht anders aus."
"First movies tend to suffer from being overloaded with metaphores. 'Don´t look for me" by Alexander Buresch (screenplay) and Tilman Zens (director) is the exact opposite. Buresch has rigorously freed the story from all ballast and Zens and DOP Daniel Möller have consequently adapted the story. None of this year´s "Debüts im Ersten" is reduced to the essential like this one. (…) Feelgood-television looks different.

Thomas Thiel, FAZ - 01.09.2005
" ´such mich nicht´ ist vor allem ein sehr cooler Film. Er verdichtet seine Szenen bis hin zur Kammerspielatmosphäre und schafft hermetisch abgeriegelte Charaktere, die am Ende in der ihnen zugemuteten Anonymität zu ersticken drohen. Die finalen Schußwechsel vor leerer Hochhauslandschaft wirken wie ein Spiegelgefecht im luftleeren Raum. Man fühlt sich an all die Sex-Skandalfilme von Patrice Chereaus 'Intimacy' bis Virginie Despientes 'Baise Moi' erinnert, die Liebe zu Kampfzone erklären und über die radikale Desillusionierung hinaus nichts besagen wollen."
" 'Don´t look for me is above all a very cool film. It condenses its scenes to the atmosphere of a chamber play and creates hermetically isolated characters, that tend to almost suffocate in their anonymity. The final shoot out in front of a deserted landscape of blocks of flats seems like a mirror combat in a vacuum. One feels reminded of all the Sex-scandal-movies from Patrice Chereaus 'Intimacy to 'Baise Moi' by Virginie Despientes, these films which declare love a combat-zone and which do not want deliver any meaning except radical desillusionment."

Derek Elley, "Variety" - 21.11.2004
" ´Such mich nicht´ erschafft eine überzeugende Kunstwelt, die nach ihren eigenen Regeln funktioniert. Lea Mornar trägt den Film
mit blitzenden Augen und einem kühlen Sinn für Stil. Mit einem offenkundig geringen Budget erreicht der 29-jährige Tilman Zens viel für seinen Abschlussfilm und präsentiert sich damit als einen Regisseur, der leicht im hochwertigen Mainstreamkino Fuß fassen könnte."
" ´Don´t look for me` economically builds a convincing make-believe world subject to its own rules and the flashing-eyed Mornar carries the movie with a cool sense of style. (...) achieving much on an obviously modest budget, this graduation feature by 29-year-old German Tilman Zens augurs a director who could slip easily into the quality mainstream."

Frederico Casado Reina, ABC-Spanien - 11.11.2004
"... eine Geschichte, die von der ersten Einstellung an fesselt.(...) überrascht durch seine Reife und erzählerische Kraft (...)Der Plot läßt eine Variante auf den berühmten Film "Nikita" von Luc Besson erwarten, ist aber wesentlich ungerührter erzählt und wartet mit einer brillianten Auflösung."
"... a story that is captivating from the very first shot on. (...) surprises through its maturity and narrative energy (...) The storyline itself leads us to expect just another variation of the famous "Nikita" by Luc Besson, but this film presents itself a lot more unaffected and waits with a brilliant resolution."

Andreas Kilb, F.A.Z. - 18.11.2004
"Deutschland kann sehr kalt sein! (...) bei Zens sieht Deutschland aus, als läge es irgendwo hinter Finnland im Nordpolarmeer"
"Germany can be very cold! (...) Zens shows Germany in such a way, that it looks as if it were somewhere behind Finland in the middle of the Polar Sea."

Eva Maria Magel, "FAZ - Rhein Main Zeitung" - 25.10.2004
Gewiß ist, daß Zens einen im deutschen Film ungewohnten Ton anschlägt. Die "Traummaschine Kino" anzuwerfen, mit Assoziationen zu spielen und mit Verdichtung sei sein Bestreben gewesen. Das ist ihm mit seinem Erstling auch gelungen. Und wenn ein zweiter Film folgt, dürfte auch der keine niedliche Beziehungskomödie werden.

Dietrich Kuhlbrodt, "Schnitt - das Filmmagazin" - 10.10.2004
"Tilman Zens´ "such mich nicht" entthront den Dialog als Souverän der Szene. (...) Das Wort ist davon entlastet, Kontexte herzustellen. Farbgestaltung, Bildausschnitte und darin das kontrastierende Spiel der Darsteller machen das Zuschauen zum Miterleben. (...) Ja, ich geb´s zu: "Such mich nicht" hat mich gefunden."
"Tilman Zens' "such mich nicht" dethrones dialogue as the sovereign of the scene. (...) The spoken word is relieved of the obligation to produce context. Choice of color, framing and the contrasting performance of the actors make the viewer join the action. (...) Yes, I admit: "don´t look for me" has found me."

Miriam Hollstein, "Die Welt" - 10. September 2004
"Der 29-jährige Zens hat in Berlin für die Seelenlage seiner Protagonistin Bilder gefunden, die selbst Berlin-Kenner überraschen werden. Für einen Abschlussfilm ist "Such mich nicht" außerordentlich professionell inszeniert."
"29-year-old Zens has found in Berlin images for the lonelyness of his protagonist that will stun even a Berlin-connoisseur. For a film school final exam "don´t look for me" is extraordinarily professionally directed."

Martin Bilodeau, "Le Devoir" Montreal  - 1. September 2004
"...ein fesselndes Werk...vermischt Codes des Film noir mit dem Undergroundkino der 80er à la Jarmusch. Man spürt hier die Handschrift eines begabten Schülers nicht weit von seinen Vorbildern."
"A captivating work of art. (...) mixes Codes of "film noir" with elements of the underground cinema of the 80ies à la Jim Jarmusch. One senses the signature of a gifted student not far behind his idols."

Andreas Dosch, Journal Frankfurt (Nr. 24/04)
Zens ist ein solides, spannendes und durchaus eigenständiges Kinostück gelungen.
"Zens has delivered a solid, gripping and unique work of cinema."